| Art | Insel / neutraler Verhandlungsort |
|---|---|
| Lage | Nördliches Meer |
| Zugehörigkeit | Neutrales Gebiet zwischen Prythian und dem Kontinent |
| Bedeutendes Bauwerk | Uralte, runde Versammlungshalle aus Stein |
| Kommt vor in | A Court of Splintered Harmony, Kapitel 2 |
Contents
Lage
Storr ist eine abgelegene Granitinsel im Nördlichen Meer. Sie dient als neutraler Verhandlungsort zwischen Prythian und dem Kontinent, nicht zwischen den sieben Höfen Prythians.
In A Court of Splintered Harmony reisen Feyre, Rhysand und Morrigan nach Storr, um mit Vertretern aus Vallahan und Montesere zu verhandeln.
Beschreibung
Storr ist ein ungeschützter, von Wellen umtoster Felsen. Eisige Winde und salzige Gischt fegen über die Küste, die von auffallend geometrisch geformten Felsblöcken gesäumt wird. Feyre sieht weder Gras noch Bäume oder Seetang. Selbst Möwen oder andere Vögel fehlen.
In der Mitte der Insel steht ein rundes Steingebäude. Die uralte Versammlungsstätte besteht aus einer großen Kammer mit einem kreisförmigen Steintisch und passenden Stühlen. Orangefarbene Flechten überziehen die Möbel und deuten darauf hin, dass die Halle nur selten genutzt wird.
An den Wänden stehen oxidierte Kohlebecken. Ein großer Kamin ist als aufgerissenes Maul einer Seeschlange gestaltet. Abgebrochene steinerne Fangzähne liegen zwischen den Trümmern auf den moosbewachsenen Herdsteinen. Auch die entzündeten Kohlebecken und das Kaminfeuer machen den Raum kaum einladender.
Die Neutralität der Insel wird durch magische Eide gewahrt, die das Errichten von Schutzzaubern und das Auslegen magischer Fallen verhindern. Diese Vorkehrungen verbieten jedoch nicht jede Form von Magie und halten auch verborgene Besucher nicht fern: Während der Verhandlungen bleibt Azriel nahe den verschlossenen Steintüren versteckt. Feyre und die Herrin des Ungesehenen setzen innerhalb der Kammer ebenfalls Magie ein.
Bedeutung
Neutraler Verhandlungsort
Storr ist ein etablierter Treffpunkt, an dem Vertreter Prythians und des Kontinents auf neutralem Boden verhandeln können. Für das Treffen in A Court of Splintered Harmony sind drei Delegierte pro Gruppe vereinbart. Neun offizielle Vertreter nehmen teil, während Azriel die Delegation des Hofs der Nacht heimlich begleitet.
Delegationen
Hof der Nacht: Feyre Archeron, Rhysand und Morrigan. Mors diplomatische Arbeit in Vallahan trägt dazu bei, das Treffen zu ermöglichen. Azriel hält sich nahe den Türen der Kammer verborgen.
Vallahan: der König, die Königin und der Prinz von Vallahan.
Montesere: der Großwesir, Valderic, Herzog von Bernion, und die Herrin des Ungesehenen, eine religiöse Würdenträgerin mit einer ähnlichen Stellung wie eine Hohepriesterin.
Rask entsendet keine Vertreter. Das Gebiet hat in den vorangegangenen Monaten nicht auf die Einladungen des Hofs der Nacht reagiert.
Verhandlungen über die Menschenlande
In Kapitel 2 von A Court of Splintered Harmony befragt der Hof der Nacht die Delegationen aus Vallahan und Montesere zu ihren Absichten gegenüber den südlich gelegenen Menschenlanden. Außerdem geht es um ihre Weigerung, den vorgeschlagenen neuen Vertrag zu unterzeichnen.
Die Vertreter des Kontinents argumentieren, dass die Fae jene Gebiete zurückfordern sollten, die sie nach dem Krieg vor fünf Jahrhunderten verloren haben. Der Herzog von Bernion verweist auf vertriebene Fae und erklärt, ein Feldzug könne ihnen ihre frühere Heimat zurückgeben und zugleich zersplitterte Gebiete vereinen. Feyre widerspricht und verteidigt das Recht der Menschen auf eigenes Land und Unabhängigkeit nach Generationen der Versklavung.
Die Königin von Vallahan bestreitet, dass der Hof der Nacht befugt sei, auf die Angelegenheiten des Kontinents Einfluss zu nehmen oder im Namen der Menschen zu sprechen. Der Großwesir weist zudem darauf hin, dass nicht alle High Lords Prythians den vorgeschlagenen Vertrag unterstützen. Ausdrücklich nennt er den Hof des Herbstes und den Hof des Frühlings.
Die Schreckenstruhe und erschaffene Waffen
Feyre und Azriel verfolgen bei dem Treffen noch ein zweites Ziel. Aufgrund von Informationen, die Azriel in den Bergen von Montesere erhalten hat, untersuchen sie, ob einer der Delegierten einen erschaffenen Gegenstand besitzt oder kürzlich benutzt hat. Keiner von beiden entdeckt einen solchen Gegenstand oder dessen zurückgebliebene magische Spuren. Feyre räumt jedoch ein, dass ihre Untersuchung keine endgültige Gewissheit bietet.
Die Vertreter des Kontinents offenbaren, dass sie von der Schreckenstruhe im Besitz des Hofs der Nacht wissen. Sie rechtfertigen ihre eigenen Versuche, vergleichbare Macht zu erlangen, mit Rhysands Zugang zu diesen uralten Waffen. Ihre Äußerungen erhärten die Informationen des Hofs der Nacht, dass nach einer erschaffenen Waffe gesucht wird.
Feyre schlägt vor, im Vertrag ausdrücklich auf den Einsatz der Schreckenstruhe zu verzichten. Die Königin von Vallahan erklärt jedoch, einem solchen Versprechen nicht zu glauben. Als der Herzog von Bernion fragt, ob Rhysand die Schätze einsetzen würde, um einen Einmarsch in die Menschenlande aufzuhalten, falls seine Armeen dazu nicht ausreichten, bleibt Rhysand die Antwort schuldig.
Die Herrin des Ungesehenen
Vor den Verhandlungen spricht die Herrin des Ungesehenen einen religiösen Segen. Ihre Tätowierungen leuchten auf und formen zusätzliche Augen. Feyre nimmt dabei eine Präsenz wahr, die sich von der Mutter unterscheidet. Rhysand erkennt in der Erscheinung uralte Zauberkunst.
Die Herrin fragt, ob Nyx bereits der Mutter geweiht worden sei. Sie behauptet, die Ungesehenen hätten ihr von seiner ungebundenen Seele berichtet. Anschließend macht die Königin von Vallahan eine vielsagende Bemerkung über die Gefahren, bestimmte Personen von wichtigen Feierlichkeiten auszuschließen. Mor spricht die darin mitschwingende Andeutung eines Fluchs offen an, was die Königin zurückweist.











