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Lage
Das Ost-Imperium liegt östlich von Paladia, jenseits des Flussbeckens und des kontinentalen Binnenlandes. Über mehrere Jahrhunderte hinweg bleiben seine Grenzen für Außenstehende weitgehend geschlossen, wobei Paladianern der Zutritt bis nach dem Krieg verwehrt ist.
Beschreibung
In Bezug auf seine Alchemie ist das Ost-Imperium äußerst geheimnisvoll. Der Zugang zu imperialen Materialien, Techniken und Forschungsergebnissen ist streng eingeschränkt. Bestimmte Substanzen sind dabei ausschließlich dem Kaiser vorbehalten.
Zu diesen Metallen gehört Mo’lian’shi, das tief in den Bergen des Imperiums vorkommt und äußerst selten ist. Es wird als seltener als Gold beschrieben und ist normalerweise nur dem Kaiser gestattet. Im Gegensatz zu Lumithium, das Resonanz erzeugt, erzeugt Mo’lian’shi Trägheit und unterdrückt oder negiert alchemistische Effekte. Wird es mit Lumithium verschmolzen, entsteht ein instabiler Resonanzdunst. Eine solche Verschmelzung gilt als sowohl selten als auch gefährlich und reines Mo’lian’shi ist ohne imperiale Autorität in der Regel nicht zugänglich.
Die imperiale Kontrolle über mo’lian’shi wird durch strenge Handelsgesetze und direkte Aufsicht durch den Thron durchgesetzt. Das Metall wird in der Regel unmittelbar nach der Förderung verarbeitet oder legiert, um einen Abbau zu verhindern.
Relevanz
Über Jahrhunderte hinweg ist das Ost-Imperium politisch und physisch von Paladia isoliert geblieben. Nach dem Krieg darf erstmals seit mehreren hundert Jahren ein paladianischer Gesandter seine Grenze überschreiten, was einen bedeutenden Wandel in den diplomatischen Beziehungen markiert.
Das Imperium wird durch das Auftauchen von Mo’Lian’Shi außerhalb seiner Grenzen für den Konflikt relevant. Shiseo identifiziert reines mo’lian’shi, das mit Lumithium in einer während des Krieges verwendeten Legierung verschmolzen wurde. Dies deutet darauf hin, dass jemand mit Zugang zu imperialer Autorität dessen Entfernung ermöglicht haben könnte. Da nur Personen königlicher Abstammung, die mit dem Siegel eines Kaisers handeln, rechtmäßig auf reines Mo’lian’shi zugreifen können, wirft dessen Verwendung Fragen über geheimen Handel, politische Korruption und die Finanzierung ausländischer Militärkräfte auf.
Spekulationen über den neuen Kaiser umfassen unerklärlichen Reichtum zur Bezahlung von Armeen, was auf eine mögliche Verbindung zwischen der imperialen Nachfolge und der illegalen Freigabe eingeschränkter Materialien hindeutet. Diese Entwicklungen legen nahe, dass das Ost-Imperium indirekt in die umfassendere Destabilisierung rund um Paladia verwickelt sein könnte.




